So funktioniert die Technik

Die Bestellungen werden mit der Kellner-App aufgenommen und über die Stations-App auf einem Bondrucker ausgedruckt. Konfiguriert wird alles über die Admin-App.

Smartphones oder Tablets

Voraussetzung für das Bestellsystem sind handelsübliche Smartphones oder Tablets, auf denen die bonappetit-App für die Kellner, die Stationen und den Admin installiert werden. Derzeit sind die Apps für Android verfügbar, eine Version für iOS ist in Planung.

Beliebig viele Teilnehmer

Sie können beliebig viele Teilnehmer ins System einbinden. Wenn Sie mehr Kellner ausstatten, als Sie benötigen, sind Sie auf der sicheren Seite. Auch in der Küche oder Schank können Sie zur besseren Arbeitsteilung mehrere Stationen zum Ausdrucken einrichten.

Internetverbindung

Die notwendige Internetverbindung kann über die mobile Datenverbindung der einzelnen Geräte hergestellt werden, es kann aber auch ein WLAN-Netz eingerichtet werden, zum Beispiel über einen mobilen WLAN-Router und Repeater.

Tipps zu den Geräten

Smartphones sind handlich und leicht einzustecken, daher eignen sich diese gut als Kellnergeräte. Die Kellner-App ist auch für Smartphones optimiert. Im Idealfall nimmt jeder Kellner gleich sein eigenes Handy und verwendet seine mobile Datenverbindung, man kann sich aber auch per WLAN einwählen. Keine Sorge: Die App verbraucht kaum Datenvolumen.

Wer lieber einen größeren Bildschirm hat, kann auch gerne ein kleines Tablet zum Kellnern verwenden. Achtung: Nicht alle Tablets verfügen über eine mobile Datenverbindung. Geräte ohne eigene SIM-Karte sind auf ein stabiles WLAN-Netz vor Ort angewiesen.

Für die Station empfiehlt sich wegen der übersichtlicheren Darstellung jedenfalls ein Tablet. Aber auch hier kann theoretisch ein normales Handy verwendet werden.

WLAN-Router zählen als zentrale Netzwerkkompenenten zur kritischen Infrastruktur. Bei Routern unterscheidet man stationäre Geräte, die an eine Steckdose angeschlossen werden müssen, und mobile WLAN-Router, die auch über einen eingebauten Akku verfügen. Mit mobilen WLAN-Routern kann die Internetverbindung auch dann aufrecht erhalten werden, wenn es zu einem Stromausfall kommt – was bei Festveranstaltungen regelmäßig der Fall ist, wie die Erfahrung zeigt. 

Die Verwendung eines stationären Routers in Kombination mit Tablets ohne eigener SIM-Karte ist ein absolutes No-Go! Wenn eure Geräte keine eigene mobile Datenverbindung mitbringen, solltet ihr unbedingt darauf achten, nur mobile WLAN-Router mit eigenem Akku zu verwenden.

Sie erhalten von uns akkubetriebene Bondrucker, die über Bluetooth oder mittels USB-Kabel mit dem Stations-Tablet verbunden werden. Die Bestellungen erscheinen in der Stations-App und können auf Knopfdruck ausgedruckt werden.

Sie können folgende Geräte bei uns mieten

Amazon Fire Tablets

Diese robusten 7-Zoll-Tablets eignen sich sowohl als Kellner- als auch als Stationsgeräte.

WLAN-Router

Mit dem akkubetriebenen WLAN-Router Huawei E5170 können sie ein autarkes WLAN-Netzwerk errichten und Stromausfälle überbrücken.

58mm Bluetooth-Bondrucker

Unsere praktischen Bondrucker verfügen über einen eigenen Akku und finden überall Platz. Die passenden Bonrollen sind natürlich schon mit dabei.

Sicherheit

wird bei uns großgeschrieben!

Zugriffsschutz und Nachvollziehbarkeit

Jedes verwendete Smartphone oder Tablet wird registriert und für die Dauer der Veranstaltung freigeschaltet. So wird sichergestellt, dass nur Befugte Zugriff auf das Bestellsystem haben.

Die Mitarbeiter müssen sich keine Benutzernamen oder Passwörter merken, denn jeder Kellner wird durch sein persönliches Gerät identifiziert und so ist jede Bestellung eindeutig zuordenbar. Ist das Gerät einmal registriert, kann man mit dem Aufnehmen von Bestellungen schon loslegen!

Im laufenden Betrieb kann die Verknüpfung zwischen Gerät und Benutzer jederzeit geändert werden, etwa wenn sich Kellner im Schichtbetrieb abwechseln oder wenn ein Gerät bei längeren Veranstaltungen zum Laden getauscht werden muss.

Ausfallsicherheit durch Redundanz

Unsere Server sind in einem modernen Rechenzentrum in Wien untergebracht und redundant ausgelegt. Dank Anbindung an hochwertige internationale Glasfasernetze können wir uns auf beste Erreichbarkeit verlassen. Auch für den Fall, dass bei Ihrer Veranstaltung vor Ort ein Gerät ausfällt oder die Stromversorgung unterbrochen ist, haben wir bestens vorgesorgt!

Sollte ein Smartphone oder Tablet ausfallen, kann dieses unkompliziert durch ein Tauschgerät ersetzt werden, auf das automatisch der aktuelle Datenbestand geladen wird. Da die Bestelldaten in unseren Systemen am Server gespeichert sind, gehen keine Daten verloren. Ausfallende WLAN-Router sollten durch die mobile Datenverbindung der Smartphones abgesichert sein.

Bei einem Druckerausfall kann man die Stations-App ganz einfach mit einem anderen Drucker koppeln, oder die Bestellungen von einer anderen Station ausdrucken lassen. Sollte gar kein Druck mehr möglich sein, etwa weil die Bonrollen verschwunden sind, ist das auch nicht schlimm, denn jede Bestellung wird ja in der App angezeigt! Man kann vom Bildschirm aus anrichten und braucht der Bestellung nur einen handgeschriebenen Zettel für den Träger mit der Tisch- und Bestellnummer beilegen. Daher bitte immer ausreichend Blöcke und Kugelschreiber bereit halten!

Einen Stromausfall kann das System für eine gewisse Zeit überbrücken, da sowohl Smartphones und Tablets als auch die mobilen Bluetooth-Bondrucker und WLAN-Router mit Akkus ausgestattet sind. Stromausfälle sollten sich im Boniersystem eigentlich gar nicht bemerkbar machen.

Sollten unsere Server aufgrund eines landesweiten Internetausfalls oder wegen Problemen im Rechenzentrum nicht erreichbar sein, kann jede Station auf ein lokales Backup der offenen Bestellungen am Tablet und darüber hinaus jeder Kellner auf ein lokales Backup seiner Bestellungen auf seinem Smartphone zurückgreifen. Das ermöglicht zumindest einen Notbetrieb, in dem die bereits aufgenommenen Bestellungen noch abgearbeitet werden können. Danach kann man aufs klassische Kellnern mit Kugelschreiber und Block umsteigen.

Worst case

Ein Beispiel für ein Ausfallsszenario, das eintreten kann

Beim Fest herrscht Hochbetrieb und die Küche frittiert Schnitzel und Pommes am laufenden Band. Leider ist das zu viel fürs provisorisch verlegte Stromnetz: Stromausfall, und das zur Stoßzeit! Während ein Elektriker hektisch werkelt, trudeln die Bestellungen am Tablet weiterhin ein. Der interne Akku des mobilen WLAN-Routers hat die Stromversorgung übernommen und hält die Verbindung aufrecht. Das Servicepersonal bekommt von alledem nichts mit, ihre Smartphones sind ohnehin über die mobile Datenverbindung eingewählt.

Leider hat beim Aufbau niemand darauf geachtet, das Tablet in der Küche ordnungsgemäß zu fixieren. Es kommt, wie es kommen musste: Der patscherte Elektriker stößt das Tablet versehentlich zu Boden und der Bildschirm bleibt schwarz. Während die bereits ausgedruckten Belege abgearbeitet werden, wird ein vorbereitetes Ersatzgerät herbeigebracht. Darauf kann mit dem letzten Datenstand weitergearbeitet werden.

Wegen des großen Andrangs der Festbesucher und des Rückstaus bei den Frittern hat sich eine Warteliste gebildet. Über 50 Bestellungen sind offen, als man bemerkt, dass keine Bonrollen mehr da sind. Die Schachtel mit der Lieferung ist einfach nicht auffindbar, es kann nun nichts mehr ausgedruckt werden! Für die Mitarbeiter in der Küche ist das dennoch kein Problem, sie richten die angezeigten Bestellungen nun vom Tablet aus an und geben dem Träger handschriftlich die Tischnummer mit.

Nach einer Serie von Terroranschlägen auf wichtige Infrastruktureinrichtungen bricht der Internetverkehr in Österreich zusammen. Unsere Server sind nicht mehr erreichbar, was die Kellner als erstes bemerken. Sie können nun keine neuen Bestellungen mehr aufnehmen. In der Küche hingegen läuft der Betrieb unterbrechungsfrei weiter  die Stations-App schaltet selbstständig aufs lokale Backup um. Nur die letzten Bestellungen, die kurz vor dem Verbindungsabbruch abgeschickt wurden, sind noch nicht am Tablet synchronisiert. Diese können aber über das Kellnerbackup wiederhergestellt werden. Während die Küche unbeeindruckt die offenen Bestellungen abarbeitet, statten sich die Kellner mit Kugelschreibern und Blöcken aus. Für sie geht es von jetzt an manuell weiter.